Tischtennis: Albungen II und Ermschwerd III schielen in Richtung Bezirksliga

Es winkt ein packender Titelkampf: Zwei Teams stehen punktgleich an der Spitze

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Hat mit Albungen den Aufstieg im Visier: Pascal Immig. 

Eschwege - Der Kampf um Titel und Aufstieg ist in der Tischtennis-Bezirksklasse ein Zweikampf zwischen dem TTC Albungen II und dem SV Ermschwerd III, der wohl erst am Ende der Rückrunde entschieden wird. 

Einige Zeit führten die Ermschwerder, ehe sich die Albunger am letzten Spieltag der Vorrunde mit dem 9:4-Sieg im Spitzenduell dank der besseren Spielpunkte an die Spitze setzten (beide 16:2 Punkte) und den Herbsttitel gewannen.

TTC Albungen II (1. Platz,16:2 Punkte).„Nach positiv verlaufener Vorrunde bleibt es unser Ziel, oben mitzuspielen. Wenn wir auch am Saisonende oben stehen, freuen wir uns auf eine neue Herausforderung“, blickt Mannschaftsführer Pascal Immig auf die Halbserie zurück. Die Albunger wussten schon beim Saisonstart, dass man sie wegen des erfahrenen Quartetts an der Spitze (Hoßbach, T. Beck, Görke, Krengel) zu den Favoriten zählt, sie aber fast nie mit ihrer stärksten Mannschaft werden antreten können. Aber dank guten Ersatzes blieb die Mannschaft in neun Spielen ohne Niederlage, gab nur in zwei Unentschieden Punkte ab.

SV Reichensachsen (3. Pl., 12:6 Pkt.):„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ blickt Mannschaftsführer Jens Völling auf die Vorrunde zurück. Lachend, weil sich das Team nach dem Abgang von Matthias Krones so gut schlug und „dank einer guten Mannschaftsleistung“ auf Platz drei landete. Weinend, weil der SVR doch einige Male Ersatz stellen musste. Ziel: Platz drei halten. TSV Frieda (6. Pl., 7:11 Pkt.): Auf eine bessere Platzierung als Rang sechs bei Halbzeit hatten die Friedaer schon gehofft. „Aber wir konnten nur in einem Spiel mit unserer Stammformation antreten, mussten Verletzte (Jung, Schuchhardt) ersetzen. Das war einfach nicht aufzufangen“, sieht Nico Marquardt einen Grund der Misere. Der Kapitän hofft, dass es in der Rückrunde besser läuft.

TTV Oberhone II (8. Pl., 6:12 Pkt.).„Der Wechsel von Mäder in die erste Mannschaft hat uns doch etwas an Schlagkraft gekostet“, glaubt Kapitän Reiner Lindner. Aber das Team ist optimistisch und glaubt daran, dass es den im Augenblick belegten Relegationsplatz noch verlassen und ins Mittelfeld rutschen kann. Punkte werden gegen Konkurrenten im Abstiegskampf besonders anvisiert. TSV Wichmannshausen (9. Pl., 5:13 Pkt.).Nach dem sehr guten Start, bei dem der Aufsteiger in vier Spielen 5:3 Punkte gewann, kam dann der Einbruch, gab es keinen Punkt mehr. Da war aber auch einiges Pech im Spiel, denn „wir knabbern immer noch daran, dass wir drei Spiele ganz knapp mit 7:9 verloren haben“, sieht Felix Reimuth die Situation. Doch die Stimmung ist gut und der Klassenerhalt möglich.

Eschweger TSV II (10. Pl., 0:18 Pkt.). „Die Bezirksklasse ist stark besetzt, sodass es für einen Aufsteiger fast unmöglich ist, ohne personelle Verstärkung in der Klasse zu bestehen“, sagt Kapitän Karsten Grubbe. Oft musste zudem Ersatz ran. Dabei überraschte besonders Martin Riediger. Grubbe selbst war lange verletzt, stellte sich aber trotzdem in den Dienst der Mannschaft. Obwohl der Abstieg kaum noch zu vermeiden ist, sagt Grubbe: „Wir werden uns in der Rückrunde darum bemühen, das Beste aus der Situation zu machen.“  sf

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