Albungen (1.) gastiert bei punktgleichen Felsbergern (2.)

Die Ruhe vor dem Sturm: Volle Konzentration auf das Topspiel

Heiß auf das Topspiel: Dauerbrenner Kalle Simon. Foto: Furchert

Felsberg. Mehr Spitzenspiel geht nicht: Der TTC Albungen (1.) trifft am Sonntag auf den punktgleichen Gastgeber Eintracht Felsberg (2.) in der Tischtennis-Bezirksoberliga. 

Das Training haben sie am Dienstag ausnahmsweise ausfallen lassen, die Tischtennisspieler des TTC Albungen. Der Fokus der Vorbereitung auf das von der gesamten Liga mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Bezirksoberliga der Männer bei Eintracht Felsberg liegt vollends auf der Konzentration.

Die Albunger wissen, dass in einem solchen Duell auch die mentale Stärke entscheidet. Vor zwei Jahren lieferte sich das Team um Stefan Börner einen heißen Vierkampf um den Aufstieg in die Verbandsliga, wurde Zweiter und stieg über den Umweg der Relegation in die höchste Spielklasse der Region auf.

Dieses Ziel peilt der TTC auch in dieser Spielzeit an. Einen ersten Schritt in diese Richtung wurde bereits beim Sieg gegen Röhrenfurth gegangen, als ein Konkurrent, der dasselbe Ziel verfolgt, 9:5 bezwungen wurde. Nun kommt es am Sonntagmorgen ab 11 Uhr in Felsberg zum Aufeinandertreffen der beiden einzigen noch verlustpunktfreien Mannschaften.

Beide Teams überzeugen durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Schwachpunkte sind kaum auszumachen. Alle Spieler weisen positive Bilanzen auf. Felsberg setze sich bereits gegen den TTC Lax Bad Hersfeld, einen weiteren Aufstiegskandidaten der Liga, mit 9:6 durch, die Albunger treffen in einer Woche auf Lax. Überzeugend ist bei den Hausherren vor allem Christine Engel, die bei den Damen in der 2. Bundesliga spielte, eine 7:2-Bilanz an Position eins vorweist und auch die Eschweger Zimmermann/Schütz besiegte. Entscheidend könnten die Doppel zu Beginn des Spiels werden. Sollte Albungen mit einer 2:1- oder gar einer 3:0-Führung in die Einzel starten, würde dies wohl bereits die halbe Miete bedeuten. Doch der TTC ist gewarnt – und fokussiert.

Der TTV 79 Eschwege will indes seine Auswärtsschwäche beenden. Drei Partien fanden bislang an fremden Platten statt, dreimal wurde verloren. Sprecher Marc Zimmermann schränkt ein: „Aber auch gegen sehr gute Mannschaften.“ Den ersten vermeintlich schwächeren Gegner hat der Aufsteiger am Samstagabend vor Augen. Ottrau/Berfa ist Letzter. „Wir wollen die beiden Punkte mitnehmen, auch wenn uns Wolfgang Huth fehlen wird.“ (red)

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