„Weg mit dem Speck“

Über Stock und Stein: Rund 80 Starter bei MTB-Rennen in Waldkappel

Die Teilnehmer mussten bei dem Mountainbike-Rennen in Waldkappel enge Trails überwinden.
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Die Teilnehmer mussten bei dem Mountainbike-Rennen in Waldkappel enge Trails überwinden.

Mit viel Vorfreude gingen 76 Starter beim sechsten Mountainbike-Rennen „Weg mit dem Speck“ am Wochenende in Waldkappel an den Start.

Waldkappel - Die Großveranstaltung, die im Jahr 2020 der Coronapandemie zum Opfer fiel, war ein voller Erfolg. Das Waldkappeler Cross-Country-Mountainbike-Rennen „Weg mit dem Speck“, das die 0815-Biker in Kooperation mit dem Werratalverein veranstalten, hatte die Starter, die Besucher und vor allem auch die Organisatoren begeistert.

Die Starter kämpften sich am Sonntag vier Stunden lang über enge Trails und steile Anstiege. Der rund 4,5 Kilometer lange Rundkurs verlangte von den Teilnehmern dabei höchste Konzentration, wobei Spaß, Fahrfreude und Gemeinschaft über allem thronten.

Um 10 Uhr tummelten sich die begeisterten Radsportler aus Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bereits weit vor dem offiziellen Beginn im Startbereich am Radweg.

Hohes Anfangstempo mit vielen Stürzen

Selbst in der Wechselzone und dem Verpflegungsbereich herrschte zu diesem Zeitpunkt bereits umtriebige Stimmung. Pünktlich um elf Uhr allerdings gab es kein Halten mehr und besonders ehrgeizige Fahrer setzten sich mit dem Startschuss von Beginn an an die Spitze des Feldes.

Dem hohen Anfangstempo mussten dann gleich einige Aktive bei kleineren Stürzen Tribut zollen. Es verwunderte kaum, dass manchen Zuschauern der Atem stockte, wenn Ehemann oder Tochter über Stock und Stein jagten.

Rund 80 Fahrer aus ganz Deutschland waren in Waldkappel mit am Start.

Ganz eng ging es in der Endabrechnung in der Klasse „Herren der Jahrgänge 1982 und jünger“ zu, wo sich nach 76,5 Kilometern und 17 Runden Felix Pembauer vom Campana Racing Team dank der besseren Rundenzeit gegen Anton Henke von Bike-Academy Werra-Meißner durchsetzen konnte.

„Viel Spaß am Rennen gehabt“

Laurenz Beck vom Eschweger TSV landete nach 16 Runden und 72 Kilometern auf dem dritten Platz. Bei den Damen gewann in der Klasse „1981 und älter“ Elke Fühlbrügge (elf Runden, Fahrrad Eberhardt Racing) auf dem ersten Platz, während bei den jüngeren Teilnehmerinnen Annika Strube aus Sontra-Mitterode mit neun Runden triumphierte.

In der Klasse „Herren der Jahrgänge 1981 und älter“ gewann Steve Werner aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit 17 Runden. Bester Starter aus dem Werra-Meißner-Kreis war Felix Reimuth aus Wichmannshausen, der nach 13 Runden und 58,5 Kilometern die Ziellinie überquerte.

Der TSV Neumorschen schickte ebenso wie die Bike-Academy aus Eschwege einige junge Nachwuchsathleten ins Rennen, deren Leistungen denen der Erwachsenen in nichts nachstanden. „Sie haben großes Potenzial und viel Spaß am Rennen gehabt“, freut sich Helmut Zimmermann vom Organisationsteam.

Bei den Zweierteams mit Gesamtalter über 80 Jahren landete Mirko Bartholmai mit Volker Mänz (Team Elmo) nach 16 Runden auf dem zweiten Platz vor Dirk Bremser und Christoph Henke von der Bike-Academy, die 15 Runden zurücklegten. Bei den Zweierteams mit Gesamtalter unter 80 Jahren landeten Heiko Funk und Max Böhme für den FC Kalkhofen (Sontra-Berneburg) auf dem zweiten Platz. (Marvin Heinz)

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