Handball: Die weibliche A-Jugend vom Eschweger TSV auf dem Weg zum Meistertitel

Der Unterbau passt prima

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Das erfolgreiche Handballteam der weiblichen A-Jugend vom ETSV (stehend von links): Trainer Christian Löbens, Johanna Scharff, Charlotte Fiege, Marie Herwig, Klaudia Klajnszmit, Janina Reimuth, Kassandra Gloth und Betreuer Andre Horchelhahn. Vorne von links: Alina Hehling, Ewa Kempka, Johanna Beyer und Laura Beck.i

Eschwege. Der Damenhandball steht beim ETSV vor einer guten Zukunft. Das junge Team sorgte in der Landesliga für Furore, hat sich den zweiten Platz erkämpft. Und auch der Unterbau passt, die A-Jugend ist auf dem Weg zum Titel in der Bezirksoberliga.

Es ist zwar schade, dass nur vier Mannschaften um diesen Titel spielen, aber der Handballbezirk hat den Mädels eine Dreifachrunde angeboten, die für den ETSV bislang sehr positiv verlaufen ist. „Viele Spielerinnen der A-Jugend stehen ja in der Doppelverantwortung, sind quasi auch Leistungsträger in unserer Damen-Landesligamannschaft“, macht Damentrainer Uwe Gondermann deutlich. Und auch für die Mädels konnte der ETSV mit Christian Löbens einen kompetenten Nachfolger für Johanna Fischer finden, die aus beruflichen Gründen Eschwege verlassen hat.

Christian Löbens hat die Saisonvorbereitung an das Damentraining gekoppelt: „Das war natürlich sinnvoll, weil ohnehin fünf A-Jugendliche fest dem Kader unseres Damenteams angehören“, stuft Uwe Gondermann die Erfahrung von „Löbo“ Löbens, die er in der ersten Männermannschaft des ETSV gesammelt hat, als äußerst positiv ein.

Fest im Kader der Damen sind Janina Reimuth, Johanna Scharff, Klaudia Klajnszmit, Marie Herwig und Johanna Beyer. Und ausgeholfen haben bereits die Torhüterinnen Laura Beck und Ewa Kempka sowie Charlotte Fiege und Alina Hehling. Da sich Franziska Krengel und Nora Gondermann vom Kader zurückgezogen haben, bleibt nur noch Kassandra Gloth übrig, die noch nicht das Trikot der ersten Mannschaft getragen hat.

Der Titel ist zwar noch nicht perfekt, aber wer will ihn dem ETSV noch streitig machen? Schon deshalb, weil alle drei Partien gegen den schärfsten Rivalen Kirchhof Vergangenheit sind. 29:24 und 26:21 konnte die SG 09 in zwei Heimspielen bezwungen werden. Und auswärts holte der ETSV ein Remis. Das 25:25 ist deshalb so hoch zu bewerten, weil sich in der ersten Hälfte Klaudia Klajnszmit verletzte, Marie Herwig die rote Karte sah (38.) und auch Johanna Scharff verletzt passen musste (53.). „Da wir nur mit zwei Auswechselspielerinnen angereist waren, mussten wir die letzten sieben Minuten in Unterzahl agieren“, erinnert sich Betreuer Andre Horchelhahn an die sehr gute Vorstellung.

Von den weiteren Kontrahenten droht dem ETSV keine Gefahr. Die bisher erzielten Ergebnisse - 41:15 gegen Eitra/Oberhaun und 38:16 über Bebra/Rotenburg - untermauern diese These eindrucksvoll. So stehen die Weichen deutlich auf Meisterschaft.

Von Harald Triller

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