Venutto-Team sorgt beim Iceman für Furore

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Ein starkes Quartett: Das Venutto-Team mit (von links) Günther Lahme, Christian Kohlhausen, Paul Bommhardt und Adam Biewald sorgte beim Mountainbike-Iceman in Rotenburg für Furore.

Rotenburg. Das Venutto-Team sorgt für Furore. Die Mountainbiker des Eschweger TSV hätten beim Iceman – einem Sechs-Stunden-Rennen in Rotenburg – fast das Team des Weltmeisters aus Bamberg geschlagen. Am Ende war aber auch der zweite Platz ein großer Erfolg für die vier Fahrer, die in der Bike Academy Werra-Meißner trainieren.

DAS RENNEN 

Die Mountainbiker mussten einen Rundkurs absolvieren. Eine Runde betrug drei Kilometer. Die Mannschaften traten mit bis zu fünf Fahrern an, wobei immer nur einer auf der Strecke sein durfte. Nach Ablauf der sechs Stunden gewann die Mannschaft, die die meisten Runden absolviert hatte.

DIE FAHRER 

Mit vier Fahrern ging das Venutto-Team an den Start. Nach 5:54 Stunden hatten die Eschweger 41 Runden absolviert und belegten damit den zweiten Platz hinter dem Bamberger Weltmeister-Team Messingschlager, das 42 Runden erreichte.

Schnellster Venutto-Fahrer war Paul Bommhardt. Der 17-Jährige brauchte für eine Runde im Durchschnitt 8:23 Minuten. Erst seit zwei Monaten trainiert der 28-jährige Christian Kohlhausen in der Bike Academy. Umso höher ist seine Leistung einzuordnen. 8:25 Minuten brauchte er im Schnitt pro Runde. Den beiden Sprintern kam die Distanz entgegen.

Überraschend war, dass Günther Lahme und Adam Biewald mit ihren Durchschnittszeiten nur knapp hinter den jungen Sprintern lagen. Die Routiniers sind Spezialisten für die Ultralang-Marathon-Distanzen. Mit ihren Rundenzeiten standen der 42-jährige Lahme (8:31 Minuten) und der 49-jährige Biewald (8:33) ihren jungen Teamkollegen kaum nach. Selbst die Sieger aus Bamberg hatten in ihren Durchschnittszeiten eine viel größere Streuung zu verzeichnen.

DIE SENSATION 

Bis 45 Minuten vor Schluss schnupperte das Venutto-Team an der Sensation. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Nordhessen einen Vorsprung von einer Minute auf die Weltmeister aus Franken. Grund dafür war die Ausgeglichenheit bei Venutto.

Dann nahmen die Bamberger eine taktische Veränderung vor. Sie schickten ihren besten Fahrer Uli Schmittlutz mehrfach auf die Strecke. Der Franke, der am Ende eine Durchschnittsrundenzeit von knapp über acht Minuten hatte, schaffte es den Rückstand aufzuholen und sein Team sogar in Führung zu bringen.

Am Ende setzten sich die Bamberger mit einer Runde Vorsprung durch, aber waren über so viel Gegenwehr des Venutto-Teams sehr überrascht.

Von Manuel Kopp

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