Volleyball-Thüringenligist Herleshausen/Eisenach startet mit Doppel-Heimspieltag in die Rückrunde

Auf ihn kommt es an: Herleshausen/Eisenachs Johannes Aßmann spielte schon in der 3. Bundesliga und gilt als der wohl stärkste Spieler der Thüringenliga. Sein Können will er beim Heimspieltag am Samstag wieder beweisen und sein Team zu zwei Siegen führen. Foto: js/nh

Herleshausen. Der Kampf-Modus ist eingeschaltet bei den Volleyballern der SG Herleshausen/Eisenach vor dem Auftakt der zweiten Saisonhälfte in der Thüringenliga. Denn es geht gegen den Sportverein Ilmenau, gegen den am ersten Spieltag die bislang einzige Saisonniederlage kassiert wurde.

Diese ist zwar verdaut, dennoch brennen die Jungs der SG auf die Revanche. Zumal der Gast derzeit an der Tabellenspitze steht und dieses direkte Duell auch das Topspiel des Spieltags ist.

Fokussiert, motiviert und voller Selbstvertrauen strotzend soll neben dem Spitzenreiter am Samstag auch das Schlusslicht Schmalkalden besiegt und die hervorragende Saison fortgesetzt werden.

SG Herleshausen/Eisenach - Sportverein TU Ilmenau (11 Uhr). Ilmenau steht aufgrund zweier mehr absolvierter Begegnungen an der Spitze, was sich nach diesem Spieltag schon ändern könnte. Neben sieben Siegen – sechsmal wurde dabei das Maximum von drei Punkten eingefahren – ging das Team zweimal komplett leer aus. Das war gegen Gera und Tröbnitz. Eine solche Null-Runde passierte der gastgebenden SG nur einmal im bisherigen Saisonverlauf. „Und das gleich am ersten Spieltag, da waren wir noch nicht eingespielt und mit Benjamin Renkwitz und Andreas Neitzel waren zwei wichtige Spieler verletzt“, sagt Routinier Tobias Schucht über das erste Aufeinandertreffen am 16. September 2017.

In dieser Partie schrammte der damalige Gast aber nur haarscharf an mindestens einem Punktgewinn vorbei. Ilmenau ging zwar schnell 2:0 in Führung, ehe Herleshausen/Eisenach aber den Rhythmus fand, auf 1:2 verkürzte und im vierten Satz beim 23:25 nur hauchdünn den Entscheidungssatz verpasste und letztlich den Kürzeren zog. Schucht: „Jetzt ist es Zeit für die Revanche.“

In Bestbesetzung rechnet sich das Heimteam einen Sieg aus, wenngleich ein wild aufspielender Gegner erwartet wird, der insbesondere in der Abwehrarbeit über große Qualitäten verfügt.

Allerdings muss für einen Sieg alles passen bei Schucht und Co. „Es wird nur über eine mannschaftliche Geschlossenheit, eine gute Tagesform und unseren großen Kampfgeist gehen“, sagt der 41-Jährige.

SG Herleshausen/Eisenach - Schmalkaldener VBV (13 Uhr). Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten sollte der Heimsieg nur Formsache sein. Im Hinspiel erzielte Herleshausen/Eisenach klare Satzgewinne, zeigte sich in einem Durchgang aber unkonzentriert und prompt wurde dieser verloren. Das hatte zwar keine Auswirkungen, zeigt aber, dass Schmalkalden nicht unterschätzt werden darf. Das weiß auch Tobias Schucht: „In diesem Spiel müssen wir unsere gewohnte Leistung zeigen. Dann bin ich auch sicher, dass wir den Pflichtsieg einfahren werden.“ Die Spielgemeinschaft will an die Tabellenspitze und hofft dabei auf die Unterstützung der Fans. Gespielt wird in der Eisenacher Halle an der Ziegeleistraße 53.

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