Volleyball-Thüringenligist Herleshausen/Eisenach triumphiert über den Tabellenführer

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Beim Sieg gegen Ligaprimus Ilmenau war der Herleshäuser Tobias Schucht (Mitte) einer der besten Spieler. archivFoto: Jens Siebert/nh

Herleshausen – Nach der schwachen Leistung des vorangegangenen Wochenendes haben die Thüringenliga-Volleyballer der SG Herleshausen/Eisenach Charakter bewiesen. Mit zwei Top-Leistungen gegen den Tabellenersten Ilmenau und den Regionalliga-Absteiger Nordhausen erkämpften sie sich zwei wichtige Punkte.

SG Herleshausen/Eisenach - SV Ilmenau 3:2 (22:25/25:15/ 25:22/22:25/15:12).„Vor dem Spiel hieß es noch: ,Jungs, Fahrradhelme nicht vergessen’“, sagt der Herleshäuser Spieler Tobias Schucht. Seine SG zeigte sich jedoch in einer super Form und lieferte den Zuschauern Spiele auf Augenhöhe. Es war von Beginn an zu spüren, dass die Mannschaft in sehr guter Tagesform und bereit ist, um jeden Ball zu kämpfen. Der erste Satz ging dennoch mit 22:25 an Ilmenau. Satz zwei entschied man mit absoluter Konsequenz von der Annahme bis zum Angriff mit 25:15 für sich. Den „besten Satz des Tages“ nennt es Schucht.

Auch im dritten Satz war Herleshausen/Eisenach lange auf Augenhöhe. Zum Satzende war deutlich zu erkennen, dass die SG den Willen hatte, die unerwartete Chance auf einen Sieg nicht aus den Händen zu geben (25:22).

In Satz vier Satz wurde Ilmenau stärker, setzte mit super Angaben die SG-Annahme unter Druck. Das ging zu Lasten von Spielaufbau und Angriffs-Stärke – 22:25. Im entscheidenden Satz überrollten die Gastgeber mit Hilfe des lautstarken Publikums der Gegner förmlich. Alle Mannschaftsteile waren hellwach, keiner wollte sich diese kleine Sensation aus den Händen nehmen lassen. Mit 15:12 machten sie alles klar.

SG Herleshausen/Eisenach - SVC Nordhausen 1:3 (17:25/21:25/26:24/18:25). „Kurz gesagt: Die Luft war nach dem ersten kräftezehrenden Match größtenteils raus“, erzählt Tobias Schucht. Zwar keimte nach einer Schwächephase Nordhausens beim Stand von 0:2 im dritten Satz nochmals Hoffnung auf (26:24), aber ein 4:16-Rückstand im anschließenden Satz vier zeigte deutlich, dass die SG ihr Pulver verschossen hatte. „Nordhausen als Absteiger aus der Regionalliga verfügte mit einem guten Zuspieler und zwei überragenden Angreifern letztlich jederzeit über die Lufthoheit am Netz“, fasst der Herleshäuser Tobias Schucht abschließend zusammen.

SG Herleshausen/Eisenach: Schlöffel, Renkwitz, Horlbeck, Neitzel, Dach, Krause, Schucht, Hofmann sowie Jakuscheit.

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