Trainer hat neue Lizenz

Von der SG FSA ins Internat: Trainer Dirk Rannio geht den nächsten Schritt

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Hand in Hand mit seinen Spielern: Trainer Dirk Rannio (Mitte) präsentierte im Sommer die Neuzugänge Akram Khater (links) und Jan Hoßbach (rechts).

Dirk Rannio legt das Traineramt beim Fußball-Kreisoberligisten SG Frieda/Schwebda/Aue (FSA) nieder und wird stattdessen Coach im Fußballinternat „Soccer City“ in Lengenfeld unter dem Stein.

„Dirk hatte ein anderes Angebot und wir wollten ihm in seiner Entwicklung natürlich keine Steine in den Weg legen, sind im Guten auseinandergegangen“, bekräftigt SG-Vorsitzender Florian Süß. Momentan sei man auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. „Wir stehen ja in der Tabelle als Sechster glücklicherweise stabil da. Deswegen wird sich sicherlich eine Lösung finden – wobei der Trainermarkt in unserer Region natürlich begrenzt ist“, sagt Florian Süß.

Dirk Rannio selbst freut sich auf seine neue Aufgabe, bei der es um Talentförderung im Jugendfußball geht. „Mein Bruder und ich haben vor zehn Jahren gemeinsam als Juniorentrainer angefangen und seitdem hat sich das bei mir immer weiter entwickelt. Ich bin sehr gerne Fußballtrainer“, erklärt Rannio. Die Reize seien dabei ganz unterschiedlich, je nach Altersklasse eben. „Insgesamt aber finde ich es gut, wenn ich bei meiner Mannschaft eine Entwicklung sehe.“

Inhaber der DFB-Elitejugendlizenz

Rannio hat sich weitergebildet. Er ist mittlerweile Inhaber der DFB-Elitejugendlizenz, das ist der dritthöchste Trainerschein des Deutschen Fußball-Bundes nach „A-Lizenz“ und „Fußballlehrer“. Dirk Rannio engagiert sich zudem als DFB-Stützpunkttrainer in Bad Sooden-Allendorf und übernahm vor dreieinhalb Jahren die erste Mannschaft der SG FSA, für die er seit 13 Jahren auch als Spieler die Schuhe schnürt.

„Die Mannschaft und ich sind unseren Weg gegangen. Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga in die A-Klasse konnten wir unsere taktischen Abläufe festigen. Das hat sich jetzt in der Kreisoberliga ausgezahlt“, berichtet Rannio. Aufgrunddessen fiel ihm der Abschied laut eigener Aussage auch nicht so schwer, denn er hinterlasse ja eine funktionierende Mannschaft. 

Die Bambini werden weiter betreut

Außerdem sei es kein kompletter Weggang. „Ich bleibe weiterhin Spieler in der zweiten Mannschaft und trainiere immer noch die Bambini. Das war alles schon ein paar Wochen so abgesprochen“, macht der Jestädter deutlich, dass die Entscheidung für keine der beiden Seiten plötzlich kam.

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