VfL Wanfried: Der erste Sieg muss her

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Kampfkraft ist gefragt: Johannes Ebel und der VfL Wanfried wollen gegen Hofgeismar/Grebenstein den ersten Saisonsieg einfahren.

Wanfried. Es ist schon erstaunlich, wie trotz des letzten Platzes in der Handball-Landesliga und 0:24 Punkten beim VfL Wanfried noch keine Resignation zu erkennen ist. Ein Grund dafür ist der nicht sehr große Abstand von fünf Punkten auf das rettende Ufer. Die über weite Strecken starke Leistung am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Alsfeld macht den Verantwortlichen vor dem Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen Hofgeismar/Grebenstein Mut.

Die Situation

Rein tabellarisch hat sich für den VfL nichts geändert, da auch die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zum Auftakt nicht punkteten. Bei noch 14 ausstehenden Spielen, darunter beide gegen den direkten Konkurrenten Ost-Mosheim, ist der Klassenerhalt fest im Fokus.

Der Gegner 

22:25 musste sich der VfL zum Saisonbeginn bei den Gästen nach einer 10:8-Halbzeitführung geschlagen geben, nachdem er lange Zeit das bessere Team stellte. Danach zeigte die HSG im Verlauf der Saison unterschiedliche Leistungen und rangiert mit 10:16 Punkten im unteren Tabellenmittelfeld. Die Hälfte aller Punkte erkämpfte sich das Team von Trainer Stefan Böttcher allerdings in fremden Hallen, so dass höchste Konzentration gefordert ist.

Das Personal 

„Zumindest haben wir diesmal zwei Wechselspieler auf der Bank“, hat Trainer Toni Seiler, der das Trikot selbst wieder überstreifen wird, seinen Humor noch nicht verloren. Julian Triller kehrt zurück, neben dem gesperrten Stefan Schröder fehlen weiterhin Christoph Klug und bis zum Saisonende Kristian Ignacz. „Die, die spielen können, sind fit und genauso heiß darauf wie ich, die ersten Punkte einzufahren“, macht Seiler trotz aller Probleme eine gute Stimmung in der Mannschaft aus.

Das Ziel 

„Wir wollen, müssen und werden siegen“, strahlt Seiler viel Optimismus aus, wohl wissend, dass der erste Erfolg vor allem mental eine riesengroße Last von den Spielern nehmen würde. Zum Erfolg beitragen sollen die Zuschauer als siebter Mann, auf deren Unterstützung der 40-Jährige ganz besonders baut. „Das Publikum hat letzte Woche gemerkt, dass wir alles gegeben haben und uns dabei toll unterstützt und motiviert“, hofft er auf den Schulterschluss mit den Fans, um am Ende gemeinsam den ersten Sieg feiern zu können.

Von Stefan Konklowsky

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