Wanfrieder Handballer wollen in dieser Saison besser als Platz sechs sein

Der Neue: Pascal Küstner ist vom ThSV Eisenach zum VfL Wanfried gekommen. Von ihm erhofft man sich eine Aufwertung des Kaders. Foto: sportfotoeisenach

Die Handball-Saison steht vor der Tür. Wir blicken mit dem Handball-Landesligisten Wanfried voraus.

Rang drei, vier und sechs lauten die Platzierungen des Handball-Landesligisten VfL Wanfried seit dem letzten Wiederaufstieg. In dieser Zeit haben sich die Brombeermänner zu einem echten Schwergewicht der Liga entwickelt und auch für die kommende Spielzeit einiges vorgenommen. Kurz vor dem Serienstart haben wir mit Trainer Stefan Schröder gesprochen, der vor anderthalb Jahren die Regie beim VfL übernommen hat. Hier die Saisonvorschau:

Kader

Drei Abgängen stehen drei Neuzugänge gegenüber. Neben Max Lippold haben sich auch André Denker und Nico Weiß aus dem Landesligakader verabschiedet. Neu beim VfL sind neben dem mit Drittligaerfahrung ausgestatteten Pascal Küstner (20) der Kroate Ivan Mandic-Kujek (26) und Josua Dietzel (26) aus der zweiten Mannschaft. „Max ist nicht zu ersetzen, das wissen wir. Aber gerade mit Pascal bekommen wir mehr Tiefe in unser Spiel und auch Ivan und Joshua eröffnen uns mehr taktische Möglichkeiten und Varianten. Natürlich würde ich mich noch über einen Allrounder im Rückraum und/oder einen Kreisläufer im Kader freuen, aber dann muss alles passen. Unzufrieden bin ich jedenfalls nicht“ sagt der 41-jährige Übungsleiter der Wanfrieder.

Vorbereitung

Die betrachtet Stefan Schröder mit gemischten Gefühlen. „Teil eins, als die konditionellen Grundlagen gelegt wurden, war top. Im zweiten Teil, als die spielerischen Dinge im Vordergrund standen, mussten wir aufgrund von Spielabsagen und Verletzungen leider ein paar Abstriche machen“, berichtet der Trainer im WR-Gespräch. Finn Wunderlich wird zum Auftakt verletzungsbedingt fehlen, gehofft wird aber auf eine schnelle Rückkehr.

Saisonziel

„Besser als vergangene Saison (Platz sechs) wäre großartig, aber dafür müssen alle fit bleiben“, ist sich Schröder der Gefahr bewusst, dass sich durch längerfristige Ausfälle beim VfL Probleme einstellen könnten aufgrund des kleinen Kaders. Mehr Stabilität in seine Mannschaft zu bringen, ist ein Ziel des engagierten Coaches, der eine sehr ausgeglichene Liga erwartet. „Da kann es schnell nach oben, aber auch nach unten gehen“, warnt er vor zu hohen Erwartungen im Umfeld und hofft einfach darauf, mit seinem eingespielten Team attraktiven Handball zu bieten.

Auftaktprogramm

Start ist zur ungewohnten Anwurfzeit am Sonntag, 15. September, um 12 Uhr, wenn Aufsteiger Zierenberg seine Visitenkarte in Wanfried abgibt. „Gegen einen Aufsteiger zum Start ist es immer schwer, aber klar ist auch, dass ein Sieg fest eingeplant ist“, so Schröder, bevor aus seiner Sicht eines der „leichtesten“ Spiele der Saison auf dem Programm steht. „Großenlüder/Hainzell ist für mich Titelanwärter Nummer eins, da haben wir nichts zu verlieren. Danach in Wehlheiden wird es eng, dort ist es immer schwer zu spielen“, erhofft er sich aus den ersten drei Partien dennoch vier Punkte, bevor eine zweiwöchige Spielpause auf dem Programm steht. Im dritten Auswärtsspiel in Folge geht es zum ETSV, wo der VfL seinen Nimbus als Nummer eins im Kreis verteidigen will.

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