100 Jahre SV Adler: Weisweiler-Elf am Samstag (31. August) auf dem Chattenloh

Ex-Nationalspieler Mike Hanke ist das Aushängeschild

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Ex-Nationalspieler Mike Hanke wird am morgigen Samstag in Weidenhausen auflaufen.

Nur drei Tage nach dem Pokal-Wunder auf dem Weidenhäuser Chattenloh findet am Samstag, 31. August (16 Uhr), das nächste große Spiel im Meißnervorland statt.

Die Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach reist morgen mit zahlreichen Ex-Stars zum SV Adler und trifft zum 100-jährigen Bestehen des Vereins auf eine Altherren-Auswahl des Jubilars.

„Da werden viele bekannte Gesichter dabei sein, die jeder aus der Bundesliga kennt. Es freut uns sehr, dass das geklappt hat, weil das nicht selbstverständlich ist“, sagt Christian Gölitz aus dem Festausschuss, der die Gespräche führte, und betont, dass die Gladbacher fast jedes Wochenende spielen und man trotz Anfrage im vergangenen Jahr Terminglück brauchte. Unter der Woche wurde der Kader der Weisweiler-Elf, wie sich die Gladbacher Traditionsmannschaft zu Ehren ihres berühmtesten Trainers Hennes Weisweiler nennt, bestätigt. Die Zuschauer dürfen sich allen voran auf Mike Hanke freuen. Der 35-Jährige, der einst im Trikot von Schalke 04 ein Traumtor von der Mittellinie gegen Hans-Jörg Butt erzielte, beendete seine Profilaufbahn im Dezember 2014, nachdem er unter anderem mit Schalke 04 DFB-Pokalsieger wurde (2002), für Wolfsburg, Hannover, Gladbach und Freiburg spielte. In 284 Erstligaspielen erzielte er 57 Tore. Zwölfmal trug Hanke das Nationaltrikot.

Als Hankes Sturmpartner wird Bachirou Salou (49) auflaufen. Der Stern des togoischen Angreifers ging zwischen 1990 und 1995 bei den Fohlen auf, für die er in 86 Partien 13-mal traf, ehe er 26-mal für Duisburg (95 Spiele, fünfmal für Dortmund (26) und achtmal für Frankfurt (34) knipste. Eines der Gesichter des Teams ist Karlheinz „Kalla“ Pflipsen, der von 89 bis 99 fast 200-mal für Gladbach spielte (37 Tore) und nach einem Intermezzo in Athen im Jahr 2001 nach Deutschland zurückkehrte und bis 2004 für Aachen spielte. Mit der Alemannia zog er ins Pokalendspiel ein.

Als erstem Spieler gelang Thorben Marx der Sprung aus der Jugendakademie von Hertha Berlin der Sprung zu den Profis. Das war im Jahr 1998. Bis 2006 blieb er in der Hauptstadt (79 Spiele), ehe er 77-mal für Bielefeld und 99-mal für Gladbach auflief.

Beim Adler werden wohl 23 Spieler über 35 Jahre eingesetzt. Unter anderem Kruse, Schäfer, Buchenau, Sterzing, Achtner und Gruber.

Voraussichtliche Weisweiler-Elf: Kässmann - Anagnostou, Jung, Özkaya, El Khattouti, Gaede, Marx, Wynhoff, Pflipsen, Chiquinho, Hanke, Salou. Trainer: Herbert Laumen.

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