Wichmannshausen gewinnt Topspiel in Wanfried 3:0

Erst kämpfen, dann jubeln: Wichmannshausens Routinier Gerd Werner lässt sich für seinen Treffer zum 2:0 feiern. Foto: Künemund

Wanfried. Das war ein ganz großer Schritt Richtung Meisterschaft: Der Tabellenführer der Fußball-Kreisoberliga aus Wichmannshausen hat 3:0 beim Dritten in Wanfried gewonnen.

Der VfL kann den Primus damit rechnerisch jetzt nicht mehr einholen. Das ist nur noch möglich für den Zweitplatzierten HNU, dem aber zur Eintracht zwei Spieltage vor Schluss auch satte vier Punkte fehlen.

1. bis 22. Minute

In der Anfangsphase gaben beide Teams schon mal Warnsignale ab. Wanfrieds Außen Manuel Müller schoss volley nur knapp drüber (1.). TSV-Angreifer Niklas Wieditz wurde wenige Sekunden später freistehend vorm Tor noch mit einem starken Tackling von Heimverteidiger Dominic Just gestoppt. Danach wurde es erst mal nicht mehr gefährlich. Wanfried war optisch überlegen, der finale Pass gelang gegen sicher stehende Gäste aber nicht. Stattdessen startete deren Rechtsverteidiger Christian Schindewolf in der eigenen Hälfte ein Solo, sprintete über den ganzen Platz vorbei an mehreren zu passiven Gegenspielern und schob dann zum 1:0 (20.) ein.

23. bis 45. Minute

Der Spitzenreiter spielte weiter abwartend und stand defensiv weiter gut. Wanfried ließ sich aber auch nicht besonders viel einfallen, agierte mit langen Bällen durch die Mitte zu pomadig. Nachdem Wichmannshausens sonst starker Torwart Julian Walter einen Freistoß passieren ließ, hätte Wilhelm Löffler fast zum Ausgleich einschieben können (39.), doch der Keeper machte seinen Fehler wieder wett und warf sich in letzter Sekunde auf den Ball. Auch bei einem Kopfball aus spitzem Winkel von Marcell König war er auf dem Posten.

46. bis 67. Minute

Valentin Stunz kam für Tim Dietrich ins Team, Gerd Werner rückte ins Sturmzentrum, Niklas Wieditz dafür auf Außen. Diese Umstellung sollte sich bei „Wichi“ bezahlt machen. Einen ersten Konter Werners entschied VfL-Schlussmann André Schwanz noch im Eins-gegen-eins für sich. Der Nachschuss-Lupfer von Niklas Wieditz verfehlte seinen Kasten um Zentimeter. In Minute 55 schlenzte Wanfrieds Joker Tim Lippold ins lange Eck, doch Walter parierte. Stattdessen schoss sein Torwart André Schwanz einen Befreiungsschlag viel zu kurz. Gerd Werner erlief sich den Ball und chippte das Leder über Schwanz zum 2:0 ins Tor.

68. bis 90. Minute

Bei einem gefährlichen Elsner-Freistoß war Walter erneut zur Stelle. Wieditz erzielte nach Konter kurz vor Ende das 3:0 für Wichmannshausen. „Das war ein ganz großer Schritt. Alle Spieler haben eine super Leistung geliefert. Der Sieg war souverän“, sagte TSV-Trainer Maikel Buchenau.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.