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„Wir leben diese Liga zurzeit“ - SV Adler siegt auch bei Rot-Weiß Hadamar

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Von: Maurice Morth

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Pure Freude über die nächsten drei Punkte beim SV Adler.
Pure Freude über die nächsten drei Punkte beim SV Adler. © SV Adler Weidenhausen

Der SV Adler Weidenhausen wird als Aufsteiger weiter von einer Welle des Erfolgs getragen. In der Fußball-Hessenliga gab es nun den dritten Sieg im vierten Spiel.

Hadamar – „Was willst du mehr, wenn du gewinnst und außerdem beim Auswärtsspiel noch kein Gegentor kassierst? Wir leben diese Liga zurzeit“, sagte ein merklich euphorischer Stefan Stederoth, Teammanager des SV Adler Weidenhausen, nach dem 1:0 (1:0) in der Fußball-Hessenliga beim SV Rot-Weiß Hadamar.

Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel stehen die Kicker vom Chattenloh nun als Aufsteiger oben in der Tabelle – trotz einiger Widrigkeiten seit dem Start der Saison 22/23. Denn mit der Innenverteidiger-Kombination Manuel Toro Moreno und Sönke Schneider stand am Samstagnachmittag nach Hammer-Löffler, Hammer-Assmann und Assmann-Toro Moreno bereits das vierte Duo auf dem Feld.

„Toro und Sönke haben beide das erste Mal überhaupt zusammengespielt, das hätte man vor drei Wochen auch nicht glauben können. Mehr Mentalität geht auch nicht vom gesamten Team“, so Stederoth.

SV Adler schlägt wieder einmal eiskalt zu

Vor rund 200 Zuschauern, darunter an die 35 Adler-Fans, gaben die Gastgeber auf Kunstrasen bei gefühlten 40 Grad zunächst das Tempo vor. Die erste gefährliche Aktion hatte Luca Teller, der aus spitzem Winkel allerdings an Adler-Keeper Lucas Waßmann scheiterte (31.). Und wenige Minuten später verfehlte auch Marco Koch nach Vorarbeit von Jerome Zey und Mohamed Zouaoui die Führung für Hadamar mit einem Chipball nur knapp (39.).

Auf der Gegenseite wiederum passierte einmal mehr das, was Weidenhausen zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison auszeichnet: Mitten in starke Phasen des Gegners hinein werden Tore erzielt – ohne viele Chancen zu benötigen. Waren die Umschaltmomente noch zu ungenau ausgespielt, nutzte Kilian Krug eine Ecke von Jan Gerbig und drückte die Kugel am langen Pfosten über die Linie – 1:0 (42.).

Hadamar verzweifelt an Lucas Waßmann

„Die zweite Halbzeit verlief dann wesentlich offener. Lucas Waßmann hat mehrmals stark für uns gerettet. Wir haben es hingegen nicht geschafft, mit unseren guten Konterchancen den Sack zuzumachen“, so Stederoth.

Nach dem Wiederanpfiff scheiterte Jan Gerbig zunächst mit der „Pieke“ an Hadamar-Keeper Leon Hasselbach (48.), ehe die Gastgeber an Lucas Waßmann verzweifeln sollten. Zunächst klaute der 24-Jährige dem herannahenden Tristan Burggraf den Ball noch vom Fuß (50.), danach parierte er gegen Jerome Zey (51.).

Aber auch die Weidenhäuser kamen nun zu mehr Chancen: Sören Gonnermann köpfte einem Ball aus einer Abseitsposition ins Tor (53.), ein frecher Abschluss von Kilian Krug aus 50 Metern flog nur knapp über die Latte (55.). Weil Lucas Waßmann im Adler-Tor auch den Schuss von Mirco Paul aus 16 Metern stark über die Querstange lenkte (60.) und auch während der Schlussoffensive Hadamars gegen Finn Ott zur Stelle war (86.), blieb es beim 1:0 für den SVA.

„Die Mannschaft es durch gutes Verschieben geschafft, den Kunstrasenplatz eng zu halten und war im Umschalten vor allem in der zweiten Hälfte immer gefährlich“, so das Fazit von Stefan Stederoth, und weiter: „Es ist eine geile Sache, so ein Spiel zu gewinnen – einfach super. Da sich auch keiner verletzt hat, können wir uns erst einmal gnadenlos freuen.“ (Maurice Morth)

SV Rot-Weiß Hadamar - SV Adler Weidenhausen 0:1 (0:1)

Hadamar: Hasselbach, Paul (Sumak/66.), Teller, Sedy (Ott/81.), Schäfer, Zey (Wilhelmy/70.), Zouaoui (Kittel/81.), Halimi (Kosuchin/57.), Dillmann, Burggraf, Koch.

SV Adler: Waßmann - Renke, Schneider, Toro Moreno (Pfliegner/85.), Görs (Ngyuen/89.), T. Ullrich (Felmeden/91.), T. Gonnermann, Gerbig (Stunz/93.), K. Krug, M. Krug, S. Gonnermann.

Schiedsrichter: Yannick Stöhr (Niedernhausen).

Zuschauer: 200.

Tor: 0:1 K. Krug (42.).

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