Zweimal in 24 Stunden: Landeck/Hauneck Samstag in Röhrda, Sonntag in Eschwege

Ist am Wochenende zweimal binnen 24 Stunden gefordert: Landeck/Haunecks Spielertrainer Sascha Kepert, der Samstag in Röhrda und Sonntag in Eschwege ranmuss. Foto: Friedhelm Eyert/nh

Röhrda/Eschwege. Das ist mal kurios: Die HSG Landeck/Hauneck tritt binnen 24 Stunden bei zwei Handball-Bezirksoberligisten im Kreisteil Eschwege an, könnte sich für die Nacht quasi ein Hotel hier nehmen. Denn auf die Partie am Samstag ab 18 Uhr bei Datterode/Röhrda/Sontra folgt am Sonntag um 16.30 Uhr das Spiel in der Halle des ETSV. Wir sprachen mit Landeck/Haunecks Spielertrainer Sascha Kepert über die Situation.

„Physisch wird das schon echt heftig für mich und meine Jungs, da müssen wir richtig Gas geben“, sagt Kepert, der als Übungsleiter auch noch das Tor der HSG hütet. Zu der Lage gekommen ist es, weil Landeck/Hauneck Anfang der Saison seine Begegnung in Eschwege verlegen wollte. „Wir hatten vier verletzte und zwei privat verhinderte Spieler. Eschwege hat dann unseren Wunsch akzeptiert und uns diesen Termin am Sonntag angeboten. Wir haben den dann angenommen, auch wenn es nicht optimal ist – denn die Alternative wäre gewesen, die Partie kampflos abzuschenken“, erklärt er.

Das kam für ihn und seine Mannschaft nicht infrage. Auch wenn er um die Schwere des Doppelspieltages weiß. „Bei beiden Vereinen hängen die Trauben hoch für uns“, gesteht Kepert, der mit Landeck/Hauneck auf Rang acht, also zwei Punkte hinter Datterode/Röhrda/Sontra (ein Spiel mehr), steht. „Dieser Gegner ist spielstark und körperlich robust. Wir müssen gut dagegenhalten und verhindern, dass er dem Spiel seinen Stempel aufdrückt. Dann gibt es einen offenen Fight.“

Tags darauf in der Kreisstadt beim Tabellenzweiten mit Meisterschaftsambitionen wird es nicht leichter. Das weiß auch Landeck/Haunecks Spielertrainer. „Eschwege hat Landesliga-Erfahrung und ein paar exzellente Handballer in seinen Reihen, steht vor allem defensiv richtig gut“, sagt Kepert, „also müssen wir den Ball laufen lassen, um die ETSV-Spieler in Bewegung zu halten und Tempogegenstöße zu vermeiden.“ Sascha Kepert gibt sich trotz der anstehenden Belastungsprobe und der starken Gegner kämpferisch: „Gewinnen wollen wir grundsätzlich immer. Dafür geben wir auch diesmal alles.“

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