Das Wochenende der Melsunger Handballer

MT verliert Test trotz Marics Comeback

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Zurück im Team: Melsungens Marino Maric.

Der einzige Test vor dem wichtigen Bundesliga-Spiel an Ostersamstag beim Bergischen HC ging für die Handballer der MT Melsungen deutlich verloren.

In Dutenhofen gab es gegen den Klassenkameraden HSG Wetzlar eine 21:31 (7:16)-Niederlage.

„Wir haben zu viele freie Bälle verworfen“, kritisierte Co-Trainer Arjan Haenen, „die Wetzlarer waren voll da, wir sind leider nur mit 80, 90 Prozent bei der Sache gewesen.“ Der Niederländer wollte auch die schwierige personelle Lage nicht als Grund für die mäßige Vorstellung gelten lassen. Der MT standen neben dem Langzeitverletzten Julius Kühn auch Nebojsa Simic, Roman Sidorowicz (beide EM-Qualifikation), Tobias Reichmann, Domagoj Pavlovic, Finn Lemke und Michael Müller nicht zur Verfügung.

„Das einzig Erfreuliche war die Rückkehr von Marino Maric“, sagte Haenen. Der Kroate, der sich Ende November in Stuttgart schwer verletzt hatte, wurde am Sonntagabend in Abwehr und Angriff eingesetzt.

Am Nachmittag hatte Sidorowicz mit der Schweiz auch das zweite Kräftemessen gegen Belgien gewonnen. Nach dem 28:25 am Mittwoch gab es in Schaffhausen einen 36:22-Sieg. Der MT-Profi war mit zwei Treffern beteiligt. Damit stehen die Chancen der Eidgenossen hervorragend, bei der Europameisterschaft dabei zu sein. „Wir wollen jetzt nicht so viel rechnen, sondern müssen einfach im Juni noch einmal alles reinwerfen“, betont Sidorowicz. Dann geht es noch gegen Kroatien und Serbien.

Bereits am Samstagabend verlor Torwart Nebojsa Simic mit Montenegro in Dänemark: 26:37. Damit gelang den Dänen die schnelle Revanche nach der überraschenden Pleite am Mittwoch in Podgorica. Für das Team aus Montenegro wird es wohl darum gehen, sich als einer der besten vier Gruppendritten einen EM-Startplatz zu sichern.

Quelle: HNA

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