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Klitschko-Brüder erklären sich bereit, selbst in den Krieg zu ziehen: „Keine andere Wahl“

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Von: Marius Epp

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Ukraine-Konflikt: Vitali und Wladimir Klitschko finden sich plötzlich mitten im Kriegsgebiet wieder. Die Ex-Boxer sind bereit, selbst zur Waffe zu greifen, um ihr Land zu verteidigen.

Kiew - Im Ring hatten es die Klitschko-Brüder schon mit wahrlich starken Gegnern zu tun. Doch ihr mit Abstand härtester Gegner heißt Wladimir Putin* und hat mit dem Boxen nichts am Hut. Der russische Autokrat führt einen erbarmungslosen Angriffskrieg gegen ihr Heimatland, die Ukraine.

Die russischen Truppen sind bereits in der Hauptstadt Kiew angekommen, es gibt Berichte über Schüsse im Regierungsviertel. Als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt steht Vitali Klitschko direkt in der Schusslinie. Er kündigte an, im Härtefall auch selbst zur Waffe zu greifen.

Ukraine-Konflikt: Klitschko-Brüder wollen ihr Land verteidigen

„Ich habe keine andere Wahl, ich muss das tun“, sagte der 50-Jährige in der Fernsehsendung „Good Morning Britain“. Er stellt klar: „Ich würde kämpfen.“ Trotz des schnellen Vormarschs der russischen Streitkräfte ist Klitschko überzeugt, Kiew halten zu können. Zusammen mit seinem Bruder Wladimir Klitschko sei er bereit, die Ukraine zu verteidigen*.

„Es tut weh. Es tut wirklich weh. Wir stehen einer der größten und stärksten Armeen der Welt gegenüber, aber wir müssen unsere Familien verteidigen, unser Land, unsere Städte. Ich glaube an meine Leute“, sagte er. Es sei bereits „ein blutiger Krieg. Es sind schon Ukrainer gestorben. Wir wissen nicht, wie viele.“

Ukraine-Krieg: Klitschko-Brüder mit emotionalem Appell

Auf Instagram appellierten die beiden Klitschko-Brüder zum Handeln. „Dieser sinnlose Krieg wird keine Sieger hervorbringen, aber Verlierer. Doch zusammen sind wir stark. Unterstützt die Ukraine.“ Wladimir Klitschko trat bereits Anfang des Monats in die Reservearmee der Ukraine ein. Präsident Wolodymyr Selenskyi rief alle Landsleute, die bereit seien, „unseren Staat mit Waffen in den Händen zu verteidigen“, zum Kampf auf.

Bereits vor dem Einmarsch Russlands warnte Vitali Klitschko davor, die Aggressionen Putins zu unterschätzen. „Er strebt nach der Weltmacht - und der Westen sollte wissen, dass nach der Ukraine die baltischen Staaten dran sein werden. Wir sind nur der Anfang!“

Aktuelle Entwicklungen rund um den Ukraine-Konflikt fangen wir in unserem News-Ticker ab. (epp) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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