Modeunternehmen in der Krise

Aktieneinbruch bei Abercrombie & Fitch

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Das Unternehmen Abercrombie & Fitch setzt auf das gute Aussehen der Mitarbeiter.

München - Schlechte Neuigkeiten für Abercrombie & Fitch: Innerhalb weniger Minuten ist die Aktie des einst erfolgreichen Modeunternehmens um 19 Prozent eingebrochen.

Schock für die einstige Erfolgsmarke Abercrombie & Fitch: Nachdem es lange Zeit für das amerikanische Modeunternehmen nur bergauf ging, berichtet nun das Wirtschaftsportal "wallstreet:online" von einem Aktieneinbruch von 19 Prozent- und das innerhalb weniger Minuten. Grund für den Aktieneinbruch war eine Vermeldung am vergangenen Donnerstag, in der Abercrombie bekannt gab, dass der Gewinn des Unternehmens im zweiten Geschäftsquartal um ein Drittel zurückgegangen war.

Das Unternehmen war in der Vergangenheit schon öfters in die Schlagzeilen geraten- nicht zuletzt auch wegen einiger fragwürdiger Statements des Vorstandschef Mike Jeffries, der kein Geheimnis daraus macht, dass das Unternehmen vor allem auf coole, dünne Menschen abzielt. "Wir sind ganz offen hinter den Coolen her. Wir wollen das attraktive All-American-Kid, das gut drauf ist und viele Freunde hat.", sagte Jeffries schon 2006 gegenüber der Nachrichten-Seite salon.com.

Möglicherweise rächt sich diese Einstellung nun. Schon seit längerem hatten sich Verbraucherforscher skeptisch gezeigt und kritisiert, dass Abercrombie & Fitch eine sehr unberechenbare Zielgruppe anspreche.

CS

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