Brasilien kündigt Milliardenkürzungen im Haushalt an

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Dilma Rousseff ist seit Anfang 2011 Präsidentin von Brasilien. Foto: Fernando Bizerra Jr.

Brasília (dpa) - Brasiliens Regierung hat für das laufende Jahr Etatkürzungen in Höhe von rund 70 Milliarden Reais (20,8 Milliarden Euro) angekündigt. Einschnitte gibt es vor allem beim Konjunkturprogramm PAC, durch das auch wichtige Infrastrukturprojekte finanziert und beschleunigt werden.

Aber auch die Ministerien für Bildung sowie Gesundheit müssen Milliarden-Beträge einsparen, wie Planungs- und Haushaltsminister Nelson Barbosa am Freitag in Brasília mitteilte.

Durch die Budgetbremse soll das Ziel eines Haushaltsüberschusses von 1,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreicht werden. Die siebtgrößte Volkswirtschaft steckt  in der Wirtschaftskrise. Die Regierung erwartet laut Barbosa 2015 einen BIP-Rückgang von 1,2 Prozent und das bei einer Inflation von über 8 Prozent. Um die öffentlichen Kassen zu füllen, erwägt die Regierung auch Abgabenerhöhungen. Am Freitag wurden eine Anhebung der Steuern auf Gewinne von Banken von 15 auf 20 Prozent verkündet.

Amtl. Nachrichtenagentur ABR

Planungsministerium

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