Bittere Nachricht

Nach Gerry Weber: Nächste große Bekleidungskette meldet Insolvenz an

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Nun steht offenbar die nächste Modekette vor der Insolvenz. 

Eine weitere beliebte Mode-Marke steht wohl vor dem Aus. Erst vor wenigen Monaten schockierte Gerry Weber mit der Insolvenz. 

Nach Gerry Weber: Miller & Monroe meldet Insolvenz an

Update vom 5. März 2019: Erneut schlechte Nachrichten aus der Textilbranche. Nach den beliebten Modeketten Gerry Weber und AWG hat nun auch die Muttergesellschaft von Miller&Monroe Insolvenz angemeldet, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Die Muttergesellschaft der Miller&Monroe-Läden, Vidrea Deutschland, meldete Insolvenz an, wie eine Sprecherin des gerichtlich bestellten vorläufigen Insolvenzverwalters Jochen Sedlitz am Dienstag bestätigte. Vidrea hatte erst vor einem Jahr die rund 200 Läden von Charles Vögele in Deutschland übernommen und umbenannt.

Wie die Wirtschaftswoche berichtete, wurden die 1500 Mitarbeiter der Kette am Montag per E-Mail über die Insolvenz informiert. Darin heißt es demnach, Geschäftsleitung und vorläufiger Insolvenzverwalter würden bereits an einem Sanierungskonzept arbeiten, das "darauf gerichtet sein wird, möglichst alle Arbeitsplätze zu erhalten." Die Löhne seien durch das Insolvenzgeld bis Juni gesichert.

Rund 170 Filialen mit rund 1.500 Mitarbeitern werden momentan unter dem Namen Miller&Monroe betrieben. 

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Esprit muss 400 Stellen streichen

Update vom 26. Februar: Der Modekonzern Esprit wird wegen der Verluste mehr als 400 Stellen in Deutschland streichen. Zudem sind auch Ladenschließungen möglich.

Nach Esprit - auch Gerry Weber in Schwierigkeiten

Update 7. Februar: Gerry Weber denkt nach dem Insolvenzantrag über den Verkauf der Tochter Hallhuber nach. Ein Interessent wurde offenbar auch schon gefunden.

Update 30. November 2018: Esprit ist wohl nicht das einzige deutsche Mode-Unternehmen, das vor dem Aus steht. Auch beim angeschlagenen Textilhersteller Gerry Weber sind Filialschließungen und das Abbauen von Stellen wohl unausweichlich. Das bestätigte Konzernchef Johannes Ehling im Interview mit der „Textilwirtschaft“.

„Es wird einen signifikanten Stellenabbau geben. (...) Außerdem werden wir etliche eigene unprofitable Läden schließen.“ Die Modefirma aus der westfälischen Provinz, zu der auch die Marken Taifun, Samoon und Hallhuber gehören, kämpft mit Umsatzeinbrüchen und roten Zahlen. Außerdem drücken hohe Schulden auf die Bilanz. „Wir müssen mit weniger Umsatz mehr Gewinn machen. Und mit weniger Mitarbeitern mehr arbeiten“, beschrieb Ehling das Problem.

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Mode-Kette Esprit vor dem Aus? Diese Maßnahmen sollen helfen

Ratingen - Die Mode-Kette Esprit steckt tief in der Krise. Stellen müssen abgebaut werden, viele Filialen sollen in Kürze geschlossen werden. Mit diesen Notmaßnahmen will der neue Unternehmens-Chef Andreas Kristiansen die Firma retten.

Seit fünf Jahren schreibt Esprit nun schon rote Zahlen. Nun steht die Marke vor ihrer letzten Chance. Kristiansen kündigte ein Sanierungsprogramm an, bei dem etwa die Schließung von unrentablen Läden und die Verschlankung der Organisation auf dem Programm stehen.

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Bei Esprit zittern 2800 Vollzeitkräfte um ihre Jobs

Außerhalb der Läden soll die Zahl der Beschäftigten um rund 40 Prozent verringert werden. Wie viele der derzeit 2800 Vollzeitkräfte in Deutschland um ihren Job fürchten müssen - darüber machte das Unternehmen keine Angaben. Weltweit gibt es 6400 Vollzeit-Beschäftigte.

Aktuell betreibt die Firma mit Sitz in Ratingen (Nordrhein-Westfalen) und Börsennotierung in Hongkong in Deutschland hierzulande 140 eigene Läden. In Zukunft soll vor allem in China Wachstum erreicht werden, aktuell macht Esprit noch 87 Prozent seiner Umsätze in Europa.

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Nun steht offenbar die nächste Modekette vor der Insolvenz. 

Welche Ursachen hat die Krise bei Esprit?

Knapp die Hälfte seines Umsatzes des Geschäftsjahrs 2017/2018 erwirtschaftete Esprit in Deutschland (1,74 Milliarden Euro). Wie viele seiner Konkurrenten kämpft Esprit mit einem schwierigen Marktumfeld und hat einige hausgemachte Probleme. Künftig soll mehr auf Qualität gesetzt werden, denn Esprit sei keine „Fast-Fashion-Marke“ und kein Discounter, hieß es von Firmenseite. Esprit räumte viele Fehler ein, beim Sortiment, bei den Schnitten und beim Markenimage.

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Esprit: Handelsverband sieht schwarz für die Marke

Der Handelsverband sieht schwarz für die Zukunft von Esprit: Wenn eine Marke einmal in einer Abwärtsspirale sei, sei es schwer, sich dagegen zu wehren, so der Sprecher des Textilhandelsverbands BTE, Axel Augustin.

Der deutsche Textilhandel hat im aktuellen Jahr bisher ein deutliches Minus eingefahren. Die Umsätze hinkten Stand Ende November um zwei bis drei Prozent hinter den Vorjahreswerten (65 Milliarden Euro) hinterher, erklärte Augustin. Wie jetzt bekannt wurde, steckt auch Tom Tailor in der Krise und soll verkauft werden.

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