Förderung trotz Mega-Erfolg

Steuermittel für "Fack ju Göhte 2": Muss das sein?

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Die Schauspieler Elyas M'Barek und Karoline Herfurth in München bei der Premiere des Films Fack Ju Göhte.

Düsseldorf - Wenn's ums Geld geht, hört bei den Steuerzahlern der Spaß auf. Der Bund der Steuerzahler kritisiert staatliche Subventionen für den erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten: "Fack ju Göhte 2".

Es könne nicht sein, dass nach einem erfolgreichen ersten Teil auch noch der Nachfolger vom Steuerzahler subventioniert werde, sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, der "Rheinischen Post" vom Montag. Der Film wurde laut Bericht aus Haushaltsmitteln des Bundes mit 1,24 Millionen Euro direkt bezuschusst.

Holznagel sagte der Zeitung, bereits der sehr erfolgreich erste Fack-Ju-Göhte-Film sei mit 901.000 Euro ebenfalls aus dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) der Beauftragten für Kultur und Medien direkt subventioniert worden. "Hier stimmt etwas nicht im System der Filmförderung. Hier muss die Politik Änderungen vornehmen", forderte Holznagel.

AFP

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